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Darf man Gottes eingesetzte Hirten kritisieren?

Autor: Boas auf bruderinfo-aktuell.de – 20.05.2016

1. Das Korah-Prinzip

Korah, Dathan und Abiram aus LegoMurren und Widerstand gegen eine von Gott eingesetzte Person ist Murren und Widerstand gegen Gott. Dahinter stehe ich voll und ganz. (Siehe Moses, das Volk und Korah, 4. Mose Kapitel 16) Moses wurde für alle sichtbar, durch extreme Machttaten und große Wunder, von Gott eingesetzt.

 

2. Das David-Prinzip

Korah, Dathan und Abiram aus LegoPhysisches Leid jemandem zuzufügen, der zwar von Gott verworfen wurde, aber immer noch in seiner von Gott eingesetzten Stellung steht, ist nicht akzeptabel. (Siehe David und Saul. David tötete Saul nicht, obwohl er die Möglichkeit dazu hatte. 1. Samuel Kapitel 26)

 

 

 

 

3. Das Paulus-Prinzip

Widerstand gegen eine von Gott als Führer eingesetzte Person (oder Personen), die durch Taten oder Lehre die Vorgaben Gottes missachtet, ist oberste christliche Pflicht.

Paulus tadelt Petrus(Siehe Paulus gegen Petrus in Galater 2:11: „Als Kephas jedoch nach Antiochia kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er verurteilt dastand.“)

 

Ist etwas zweifelsfrei als unbiblisch bestätigt, muss ein Christ seinem Gewissen und Gott folgen und darf unbiblischen Lehren nicht gehorchen oder falsches Wissen verbreiten, auch wenn dieses von Personen stammt, die Gott eingesetzt hat.

Hätte z. B. Saul, als von Gott eingesetzter König, seinen Kriegern befohlen, nicht ausgeblutetes Fleisch zu essen oder ihn zu einem Geistermedium zu führen (1. Samuel 28:7), so wäre jeder gottesfürchtige Israelit dazu verpflichtet gewesen, diesem Befehl nicht Folge zu leisten.

Unbiblisches Handeln wird nicht dadurch Gott wohlgefällig, weil es eine von Gott begünstigte Person von dir fordert. Selbst David gehorchte König Saul nicht, als er ihm befahl herzukommen, und widersprach ihm, wie es in 1. Samuel 26:21-25 zu lesen ist.

 

Die christliche Pflicht zur Prüfung, zum Ungehorsam

Befehl ist BefehlErkennt man als Christ eindeutig eine falsche Bibellehre und beruft sich vor Jesus darauf, dass man selbst keine Schuld trägt, weil man ja nur Befehle befolgt hat, so ist von Jesus keine Barmherzigkeit zu erwarten.

„Herr, Herr haben wir nicht in deinem Namen …“ Man handelt dadurch gegen besseres Wissen und betrübt den heiligen Geist.

Deshalb fordert Johannes jeden Christen auf, „nicht jeder inspirierten Äußerung zu glauben, sondern sie zu prüfen“ (1. Joh. 4:1). Jeder, der etwas anderes behauptet, und wenn es sogar von der leitenden Körperschaft kommen würde, oder der sogar einem Zeugen Jehovas eine Prüfung nach 1. Joh. 4:1 verwehrt, spricht und handelt gegen Gott!

Wer nicht den Mut hat, bei biblisch belegbaren Falschlehren den Mund aufzumachen, befindet sich auf dem besten Weg, den Platz unter den Feiglingen aus Offenbarung 21:8 einzunehmen:

"Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod."

 

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